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Über uns

Donja Stubica

Die Stadt Donja Stubica liegt im südlichen Teil der Gespanschaft Krapina-Zagorje und erstreckt sich auf 44km2. Sie befindet sich im zentralen Teil der nördlichen Bergabhänge von Medvednica, im Zentrum des Tals von Stubica. Mit ihrem südlichen Teil umfasst sie die üppigen Wälder des Naturparks Medvednica.

Donja Stubica ist eine Stadt mit einem großen Traditionswert. Das reiche Kulturangebot und das historisch-monumentale Erbe machen Donja Stubica zu einer Stadt mit einer erkennbaren Identität und zusammen mit dem milden Klima, sowie den wunderschönen Landschaften, zu einem unwiderstehlichen Urlaubsort, aber auch zu einem immer anziehenderen Ort für ein ruhiges Familienleben.

Auf dem Gebiet von Donja Stubica finden wir vom 16. Jh. bis zum 19. Jh. einige Adelshöfe und Kurien, die ihre Blüte in der Zeit des Barocks erlebt haben. Das bekannteste Schloss ist Stubički Golubovec, während die Pfarrkirche der Allerheiligsten Dreifaltigkeit (kroat. župna crkva Presvetoga Trojstva) als eines der bedeutesten gotischen sakralen Kulturdenkmäler von Hrvatsko Zagorje gilt.

Nach Donja Stubica kommt im Jahr 1899 Eugen Viktor Feller, einer der erfolgreichsten Apotheker dieser Zeit, der 1901 ein neues neobarockes Apothekengebäude neben der Kirche baut. Das Erdgeschoss des Gebäudes war als eine Fabrik eingerichtet, in der Fellers weltbekannte Zubereitung Elsa-Fluid hergestellt wurde. Elsa-Fluid stellte ein für alle Krankheiten geeignetes Medikament dar. Es wurde nach fast alle europäischen Länder, sowie Ägypten, Japan und China exportiert, während es besonders Amerika eroberte und zwar im Zeitraum der Prohibition, weil es in seinem Inhalt zu einem hohen Prozentsatz auch Alkohol enthielt. Das Medikament hat wesentliche Einnahmen erzielt, sowohl für die Familie Feller, als auch für die Stadt Donja Stubica. Wegen des großen Exports hat die Post von Donja Stubica einen großen Gewinn erzielt, somit war sie die erste Post in Hrvatsko zagorje, die im internationalen Postverkehr teilgenommen hat. E.V. Feller war auch für seine Wohltätigkeiten bekannt. Er hat Studenten und verschiedene Gesellschaften finanziell unterstützt, sowie auch armen Kindern geholfen. Im Jahr 1918 hat er eine Stiftung zur Hilfe für Mütter der im Krieg ums Leben gekommenen Soldaten gegründet.

Gornja Stubica

Auf den nördlichen Bergabhängen des Parkwaldes Medvednica liegt auf einer Fläche von 50 km2 die Gemeinde Gornja Stubica, die sich entlang des südlichen Randes der Gespanschaft Krapina-Zagorje erstreckt.

Das erste geschriebene Dokument über die Pfarre des Hl. Georgs Gornja Stubica (kroat. Sv. Jurja Gornja Stubica) stammt aus dem Jahr 1209, während 1993 die Gemeinde Gornja Stubica, die heute circa 6000 Einwohner hat, gegründet wurde.

Unmittelbar neben der Kirche steht die mehr als 400 Jahre alte Linde „Gupčeva lipa“ (Naturschutzobjekt). Mit ihr verbunden sind die Legenden über Gubec und den Bauernaufstand im Jahr 1573. Der Zahn der Zeit nagt an ihr, aber sie trotzt. Sie ist zäh und unzerstörbar so wie auch ihre Aufrührer (kroat. puntari) - Stubičanci.

Im Ortszentrum befindet sich der Gedenkpark an „Rudolf Perešin“. Rudi ist als Pilot des Militärflugzeugs der JNA während der Zeit der Aggression auf Kroatien im Jahr 1991 mit seinem Flugzeug nach Österreich hinübergeflogen. Wir erinnern uns an seine Worte: "Ich bin Kroate und ich kann nicht auf mein Volk schießen!"

Auf dem Hügel Samci, auf einer Grünfläche des gut erhaltenen Parks, befindet sich das Adelsschloss der Familie Oršić, das in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet wurde. Da sind Ausstellungsräume verschiedener Inhalte, ein Ort der ständigen Ausstellung des Museums der Bauernaufstände, ein Souvenirladen sowie Gegenstände der Heimarbeit. Das monumentale Denkmal des Bildhauers Augustinčić, das dem Bauernaufstand und Matija Gubec gewidmet wurde, ist aus Bronze und grünem Stein von Medvednica ausgearbeitet und dominiert im Tal von Stubice.

Auf den umliegenden Hügeln und Tälern sind zwanzig kleinere und größere Siedlungen zerstreut, von denen einige mit ihrem Namen von der Anwesenheit der Türken in diesen Gegenden zeugen (Sekirevo selo i Karivaroš). Sie werden auch auf Weiler stoßen, in denen Menschen noch in alten Holzhäusern leben. Dort sind auch Weinberghäuschen auf den Abhängen der Hügel, die mit sorgfältig gepflegten Weinstöcken der Weinrebe bepflanzt sind.